IT-Lösungen
für erfolgreiche Unternehmen
im Mittelstand

SEPA-Änderungen zum 19.11.2016

Datum: 05.08.2016 
Von: mse Ravensburg

Zum 19. November 2016 wird im Bereich des SEPA-Zahlungsverkehrs eine neue DFÜ-Anlage 3, Version 3.0, eingeführt.

 

Alle wichtigen Änderungen haben wir Ihnen nachfolgend verkürzt zusammengefasst.
(Veröffentlichung unter www.ebics.de)

 

DK-XML-Schema

Für die Dateieinlieferungen hat die Deutsche Kreditwirtschaft eine neue Namenskonvention verabschiedet. Das bisherige deutsche Subset für SEPA und Urgent Payments wird aktualisiert.

 

CORE / COR1

Änderung der Vorlauffrist für alle Basislastschriften auf D-1. Damit muss für die Einreichungsvorlauffrist nicht mehr zwischen Basislastschriften und Firmenlastschriften sowie nicht mehr zwischen erster Einreichung und Folge-Einreichung unterschieden werden. Alle SEPA-Lastschriften können dann mit einem Tag Vorlauf eingereicht werden.  Entfall der COR1 Auftragsarten 

 

Lastschriftsequenz

Da die Verwendung der richtigen Lastschriftsequenz insbesondere nach Rückgaben ziemlich komplex ist, wird diese insoweit entschärft, indem zukünftig für die Ersteinreichung nicht zwingend die Erstmalige Sequenz (FRST) verwendet werden muss, sondern auch die Ersteinreichung mit Wiederkehrend (RCUR) erfolgen kann. Insbesondere bei Mandatsänderung mit einer neuen Zahlungspflichtigenbank wird zukünftig Wiederkehrend (RCUR) anstatt Erstmalig (FRST) verwendet.

 

Mandatsänderungskennzeichnung

Bei Änderung der Zahlungspflichtigen-Kontoverbindung, muss diese in der folgenden Lastschrift gekennzeichnet werden. Bislang wurde unterschieden, ob der Zahlungspflichtige bei derselben Bank eine neue IBAN erhalten hat oder bei einer neuen Zahlungspflichtigenbank. Mit IBAN-Only tut sich der Lastschrifteinreicher oft schwer, diese beiden Fälle korrekt zu unterscheiden. Deshalb wird das Verfahren vereinheitlicht.

 

Mandatsreferenz

Die Mandatsreferenz erlaubt ab November 2016 mit dem neuen DK Schema (pain.008.001.02) auch „Leerzeichen“.

 

Schecks

Nationale Schecks werden ab 21. November 2016 im Interbankenformat als XML-Daten über das SEPA-Clearingverfahren der Bundesbank ausgetauscht. In der Codierzeile wird dann der IBAN statt Kontonummer & BLZ angegeben. Die Belegschlüssel und GVCs ändern sich ebenfalls.

 

 


< Vorheriger Artikel